Für alle die schon immer mal singen wollten und
sich bisher nicht trauten. Sie dürfen sich jetzt trauen.
Für alle die schon immer mal täglich singen üben
wollten und bisher die Dis-ziplin nicht aufbrachten. Sie
werden die Disziplin durch kleine Lustbarkeiten ersetzen.
Kleine Sänger-Oasen mitten in der 52-Wochen-Wüste.
Besonders schön wird das Buch durch die Fotos und
die Gestaltung von Svenja Thilker die die sinnlich-klugen
Texte von Walter von Bülow erst richtig zum leuchten
bringen.
„Svenja
Thilker hat die seltene Gabe, mit ihren Fotografien
einen Blick auf das Eigentliche, das innere
Wesen der Dinge, Menschen, Tiere und Pflanzen festzuhalten.
Die ersten Bilder, die ich von ihr sah erinnerten mich
gleich an die Qualitäten von Astrid Kirchherr oder
Jim Rakete. So etwas bekommt man selten zu sehen! Ich
bin sehr froh, dass ich Svenja für dieses Projekt
gewinnen konnte.“ … sagt Walter von Bülow
zu der gelungenen Zu-sammenarbeit.
Erhebe deine Stimmung
Stimmung beschreibt unsere energetische Befindlichkeit.
Wenn wir wenig bewegliche oder bewegte Energie zur Verfü-gung
haben , ist unsere Stimmung gedrückt - wenn wir
viel davon haben, ist unsere Stimmung gehoben.
Singen ist eine einfache und lustvolle Möglichkeit,
die eigene Energie zu vermehren und ins Fließen
zu bringen.
Viel besser als sie anderen zu stehlen.
Jeder Mensch, der sich traut einen Laut von sich zu ge-ben,
ist in der Lage, seine Energie durch Klänge zu erhö-hen.
Man muss dazu kein Sänger sein.
Man braucht nur Lust am Klingen, Summen und Singen und
den Mut, das allein oder gemeinsam mit Gleichgesinnten
auch ausserhalb der eigenen Badewanne zu erforschen.
Wir ertasten mit der Stimme unsere Stimmungen, unsere
Ge-stimmtheit, verändern sie und entdecken eine
grosse Pa-lette von Stimmungsfarben, die unser Erleben
bereichern.
Mit Atem-, Stimm-, Bewegungs- und Massageübungen
machen wir es uns gemütlich und folgen den Bewegungen
unseres Gemüts.
Wir
summen einen Ton, und auf einmal steht ein Gefühl
ganz klar im Raum - manchmal eine Stimmung, eine Färbung
nur, aber deutlich fühlbar. Stimmungen, die wir
im Alltag nicht wahrnehmen, weil wir keine Zeit haben,
uns darauf einzulassen, können sich Raum nehmen,
erfahrbar werden, sich Gehör verschaffen.
Die kleineren und feineren Bewegungen in uns und um uns
herum kommen plötzlich zu ihrem Recht.
Stimm-Arbeit kann auch allein ausgeführt zu einer
verfei-nernden und tiefgreifenden Selbsterfahrung führen,
die uns bereichert und energetisiert.
In unserem Alltag verstreuen wir unsere Energie auf verschiedenste
Projekte und Tätigkeiten, Personen oder Gruppen.
Wenn unsere Energie erschöpft ist, suchen wir nicht
etwa Nachschub indem wir uns sammeln – wir suchen
Zerstreuung.
Dann sind wir zerstreut. Das kann soweit gehen , dass
wir uns gar nicht wieder einkriegen. Plötzlich sind
wir ausgebrannt. Wir rufen die lieben Freunde an, die
uns immer so schön aufpäppeln können.
Aber die können auch nicht mehr.
Wir fallen in ein großes Loch.
Da sitzt das Unheil und winkt uns fröhlich zu. Das
Unheil hat all unsere zerstreute Energie aufgegessen,
und der Weg zu neuer Energie führt nur über
seine Leiche.
Also töten wir das Unheil. Wir schneiden ihm das
erste was wir zu fassen kriegen ab: Das Un!
Un- wie unkonzentriert, wie unausgewogen, wie unglück-lich,
wie unschön oder ungut, unaufgeräumt, unzufrieden,
ungnädig, ungehalten, ungeil, unlustig ...
Wir sehnen uns nach dem Heilen. Weil
es Gesundheit und Glück bedeutet: Den Segen des Heilen. Heilsame Speisen.
Heilende Zaubersprüche. Heilende Klänge. Neue
Energie, endlose, nie versiegende Energie.
Eigentlich besitzen wir sie alle. Sie ist uns eigen.
Un-ser Eigentum. Wir brauchen nur ein Gespür dafür
zu entwi-ckeln und dann fangen wir an, sie zu sammeln.
Uns sammeln. Uns konzentrieren. Uns entwirren, uns nicht
zerstreuen. Uns auf den Punkt bringen. Nicht auf allen
Hochzeiten tanzen. Nicht tausend Eisen im Feuer haben.
Das eigene innere Feuer hüten und pflegen. Es bewachen
wie einen Schatz und es nähren. Holz sammeln. Es
trocknen und für das Füttern des Feuers vorbereiten.
Aufpassen, dass nicht irgend jemand seine Eisen in unser
Feuer legt, dass nicht irgend jemand unerlaubt sich an
unserm Feuer wärmt.
Und manchmal, ganz selten darf jemand ganz Besonderes
die Hitze unseres Feuers spüren.
Das Heile können wir über die Stimme aufbauen.
Durch sie nehmen wir Kontakt zu uns selbst auf, berühren
unser In-neres und lassen uns von ihm berühren.
Wir finden wieder nach Hause, finden unseren Platz, begegnen
uns selbst. Wir füllen unsere inneren Räume
mit Klang, mit purer E-nergie, mit Licht. Es wird hell
in uns, wir leuchten wie-der, und es wird hell um uns
herum.
Dann können wir auch wieder etwas abgeben.
Wir kommen wieder in Harmonie, die Energie fließt
wieder.
Wärme und Wohlgefühl stellen sich ein.
Das ist Freude.
So fühlt sich eine gehobene Stimmung an.
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